About the Other

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Ein geschätzter Freund und Kollege kommt in den Genuss, seine Dokumentation »about the other« in zwei Kinos in Deutschland zeigen zu können. Ich kenne sie natürlich auch noch nicht, aber wer in der Nähe von einen der beiden Spielorte ist, sollte einfach mal vorbei schauen.

Los geht es am Donnerstag, den 7.Mai 2015 im Cineplex in Paderborn
und dann am Dienstag, den 2. Juni 2015 im Kino Central in Berlin (dort mit freiem Eintritt). Mehr Infos gibt es bestimmt, wenn wir näher am Termin sind.

Synopsis:
»about the other« dokumentiert den Beginn eines Verständigungs-prozesses von jungen Muslimen und Christen aus dem Iran und aus Deutschland.

Den Rahmen bildet ein theologischer Studienaustausch im Jahr 2012. Unterschiedliche kulturell und religiös geprägte Verhaltensweisen und Denkmuster führen zunächst zu Irritationen. Die vertiefte menschliche Begegnung eröffnet jedoch auch überraschende Perspektiven.

In individueller Weise geben die Protagonisten Auskunft über ihre Wahrnehmung des Anderen, die zugleich zum Nachdenken über die eigene (Glaubens-)Identität führt. Der Film ist ein Plädoyer für die differenzierte Auseinandersetzung mit dem jeweils Fremden.

Filmtipp: Die Jagd

jagdEin männlicher Erzieher in einem Kindergarten. Die Kinder mögen Lukas. Die ca. 6 Jahre junge Tochter seines besten Freundes, ist auch in der Einrichtung. Beim Toben gibt sie ihm auf einmal einen Kuss auf den Mund. Und wenig später will sie ihm ein aus Bügelperlen gebasteltes Herz schenken. Lukas, der einzige männliche Erzieher in der Kita, sagt ihr, dass sie nur ihren Eltern einen Kuss auf den Mund geben und das Herz einem Jungen in ihrem Alter schenken solle. Sie fühlt sich abgelehnt und erzählt der Kita-Leitung, Lukas habe ihr seinen Penis gezeigt. Selbst als sie später zugibt, sie habe nur Quatsch erzählt, glauben ihr die Erwachsenen nicht. Die Hetzjagd beginnt. Weiterlesen

Filmzitate raten VIII

Aus welchem Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1981 stammt dieses Zitat?

»Das ist eine ganze Maschinerie, die arbeitet, weil jedes Schräubchen genau das tut, was von ihm erwartet wird. Ich hab herausgefunden, dass ich ein Schräubchen bin, das falsch funktioniert. Es gehört doch aber auch irgendwie zum Programm. Das ist meine kleine dreckige Arbeit in der dreckigen Maschine.«

Filmzitate raten VII

Aus welchem dystopischen Science-Fiction-Film (Ja, ich mag das Genre!) aus dem Jahre 1981 stammt dieser Dialog?

»Jetzt sind sie wieder draußen. Aber es sind ne Menge Leute dabei drauf gegangen. Ich möchte gern wissen, wie Sie darüber denken?«

US-Präsident: »Wissen Sie, ich möchte denen Dank sagen. Die ganze Nation wird Ihr Opfer zu schätzen wissen.«

 

ZG-Rückblick: Breaking News

ZG-RückblickIsrael will den Gazastreifen vom 19. Jahrhundert ins Mittelalter bomben, in der Ukraine geht auch nix voran, in Syrien ist das Chaos als Normalzustand akzeptiert. Naja, die geopolitische Gesamtsituation ist aber unterm Strich immer noch gut genug, um sich den wirklich wichtigen Dingen zu widmen: Kürzlich wurde der erste Teasertrailer des finalen Kapitels der Hobbittrilogie veröffentlicht.

Haben die ersten beiden Teile bisher überzeugt und wie sind die Erwartungen an den Kommenden? Ist der Hobbit eher ein kommerzielles Ausschlachten der Marke oder wird sie der Vorlage gerecht?

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Filmzitate raten VI

Aus welchem dystopischen Film aus dem Jahr 1976 stammt dieser Dialog? Tipp: jeder wird ab 30 mit einem sozialverträglichen Ableben, der sog. »Erneuerung«, belohnt. Tolle Idee, um unsere Wohlstandsgesellschaft vor Pflegekosten zu schützen und um den Jugendfetischismus aufrecht zu erhalten, oder? ;)

Er: »Traurig? Was ist denn so deprimierend?«
Sie: »Mein Freund musste zur Erneuerung. Ist das kein Grund?«
Er: »Er wird bestimmt erneuert!«
Sie: »Er wurde getötet! So wie die Anderen auch.«
Er: »Getötet? Wieso benutzt Du dieses Wort?«

Filmzitate raten V

Aus welchem dystopischen Film-Klassiker aus dem Jahre 1987 stammt dieses Zitat?

»Krankenhäuser, Gefängnisse, Weltraumforschung. Ich sage, ein gutes Geschäft kann man aus allem machen. Wie Sie wissen, haben wir durch einen Vertrag mit der Stadt die Verwaltung der örtlichen Polizei übernommen.«

Popcorn-Kino

Fernando de Sousa from Melbourne, wikimedia commons

Mit mir ins Kino zu gehen, ist keine einfache Sache, weil ich mir nicht jeden Mist reinziehen will. Ich sehe es einfach nicht ein, für einen Film, über den ich nach dem Kino-Besuch nicht mal eine Minute nachdenken kann und will, auch noch Geld zu bezahlen und meine Freizeit dafür zu opfern. Heute werden in Hollywood Hunderte Millionen Dollar für Spezialeffekte, Schauspieler und Produktionskosten ausgegeben. Die Drehbücher, Dialoge und Handlungen bewegen sich jedoch häufig auf einem geistig infantilen Niveau (Ja, es gibt Ausnahmen). Dennoch sind solche Filme internationale Blockbuster (Transformers, Avatar etc.), die kommerziell sehr erfolgreich sind. Weiterlesen