Der Fanatismus der Guten

bmi.de vom 27. Februar 2025

»Anzeichen für Verschwörungsdenken: Die Person teilt ständig Artikel über angebliche Verschwörungen. Sie misstraut den gängigen Nachrichtenquellen und etabliertem Journalismus. Kritik an ihren eigenen Quellen blockt sie ab.«

- beratungskompass-verschwoerungsdenken.de

Wir wollen die Welt vor Hass und Hetze sichern.
Wir wollen die Welt vor der Pandemie schützen.
Wir wollen die Welt vor dem Klimauntergang retten.
Wir wollen die Welt vor dem AfD-Faschismus bewahren.
Wir wollen die Welt vor dem imperialen Putin-Trump-Hitler verteidigen.
Wir wollen die Welt vor falschen Gedanken und Meinungen abschirmen.

Um all das durchzusetzen sind leider harte Maßnahmen, mitunter auch antidemokratische und autoritäre Methoden notwendig. Der Zweck heiligt jedoch alle Mittel. Es ist schließlich »unsere Demokratie« und wir müssen »wehrhaft« bleiben.


»Faszinierend ist es zu erkennen, wie das Unrecht hinter einer moralisierenden, woken Argumentation vermeintlicher Gutmenschen in ein angebliches Recht verdreht wird — und umgekehrt. Denn gewalttätige, kriminelle, politisch motivierte Aktivitäten gegen Andersdenkende werden hingegen umgeschrieben in legitimes Handeln

- peds-ansichten.de vom 2. März 2025


Verschwörungsleugner

8 Gedanken zu “Der Fanatismus der Guten

  1. Das abgebildete Gebäude passt wie Brutalismus¹-Faust aufs Grundgesetz-Adlerauge.
    Damit die Baerbocksche Geometrie nicht so schnell in Vergessenheit gerät, hier ein Abschieds-Kalauer: Warum zeigt der woke Beratungs- und MoralKompass immer nach Süden? Weil dort eingenordet wird, bis die Kompassnadel im Dreieck springt.
    -
    OT: Beim letzten Treffen der BSW-Unterstützer in Bielefeld am Donnerstag, den 27.2. — also nach der verlorenen Wahl — waren erstaunlicherweise deutlich mehr Leute² da als bei den vorigen zwei Terminen ›in voller Wahlkampf-Hitze‹. Natürlich sind mehrere gegangen, sobald es um ein mögliches Antreten³ bei der Kommunalwahl in NRW (September) ging.

    ¹Mit Ganzkörper-Fenstersturz-Option dank französisch-russischer Fenster
    ²Davon allerdings 2–3 Mitglieder (auslaufend ?) bei den Linken. Nun scheinen die mehr vom Feiern zu verstehen: Einer erzählte von einer Bekannten, die zwar BSW gewählt habe, aber zur Linken-Wahlparty gegangen war, obwohl es auch eine BSW-Party gab
    ³Ich werde die wohl (notgedrungen) weiter ein bisschen (mit Zeit) unterstützen, aber in den Rat/Bezirksvertretung kriegen mich keine zehn VerwaltungsHengste. Es tut mir im Nachhinein wirklich leid um das ›viele‹ Geld, das ich für den Wahlkampf gespendet hatte, u.a. damit es im Bundestag gelegentlich eine klare Rede gegen den Krieg gibt — Das war eine Fehlinvestition, hätte ich besser für anderes ausgegeben, z.B. eine Prostituierte dafür bezahlen, dass sie eine Stunde lang ergriffen meiner ›Quetsch-Poesie‹ lauscht

  2. In diesem verdammten Internetz gibt‘s dazu dann so was Defätistisches wie:

    Alle Menschen müssen der herrschenden Ideologie folgen, damit sich nicht wiederholt, was vor 80 Jahren geschah, als alle Menschen der herrschenden Ideologie gefolgt sind.“

  3. @ Epikur
    Wirklich niemand??
    Nicht mal die Woken wegen kultureller Aneignung??

    Ich bin entsetzt und zutiefst enttäuscht!

  4. Ach, ich bin mittlerweile an dem Deutungspunkt angelangt, dass wir auf diese Art erfolgreicher waren, der Welt unseren doitschen Willen aufzuzwingen, als es ein A.H. je geschafft hätte. Man muss sich nur lange genug vernetzen, die wichtigen Schaltstellen besetzen und das institutionell in die Welt verbreiten.

    Witzigerweise haben wir das von übern großen Teich abgekupfert und sind jetzt völlig baff, dass drüben der Backlash eingetreten ist. »Ach Gott, was geht denn hier???«, sagen sie sich in ihrer sklavischen Gefolgsamkeit, und jetzt hauen sie um sich, weil das alles plötzlich nicht mehr gültig sein soll. Aber Doitsche sind ja stur wie Panzer (wie mein verschiedener, alter Herr immer gern sagte). Also geht´s landesweit und kontinental unter der »führenden Dienerrolle« einfach so weiter, auch wenn wir jetzt nicht mehr dem Obermotz dienen können (und folglich auch nicht wollen).

  5. Es ist nicht Fanatismus, ich bin mittlerweile zum Schluss gekommen, das sind die Wurzeln des Faschismus.

    Die Grundlage ihres Denkens ist, des, dass sie glauben ihr denken steht über allen. So wird jede Kritik oder andere Ansicht mit allen Mitteln ab- und entwertet. Damit produziert man Feindbilder und baut einen Obrigkeitsstaat.
    Das ganze dient zum einen dazu Kriege zu führen und diese mit heroischen Gestus zu fördern und feiern (Selensky kämpft für unsere Freiheit!) und zum anderen den »Mehrwert« den die arbeitende Bevölkerung verdient in die richtigen Taschen zu lenken. Dazu muss jedes aufkeimen von Solidarität bekämpft werden. Damit ist nicht eine »Gendergerechte« Sprache oder die freie Wahl des geschlechtseintrag im Perso gemeint. Menschen brauchen ein Gesundheits‑, Renten- und Bildungsystem. Sie erwarten Wohnungen, Strassen und öffentliche Verkehrmittel. und als kleines Top offen drauf genug und günstiges Essen.
    Dafür gibt es keine staatlich subventionierte Großdemos oder linke Aufrufe. Nein, die Losung lautet » ›Ukraine unterstützen«
    https://www.die-linke.de/partei/parteidemokratie/parteivorstand/parteivorstand-2024–2026/detail-beschluesse-pv/ukraine-unterstuetzen-china-einbinden-schuldenbremse-abschaffen-uno-statt-trump/

    und was Wohnungen und Essen angehen, da muss man nur für Mangel sorgen. Daran wird in der EU schon kräftig geschraubt. Wenn erst alle »Klimaschutz« Maßnahmen durchgesetzt wurden, ist Bauen, Verkehr und Essen so teuer das die Leute es wieder zu schätzen wissen, wenn sie einen Teller Suppe an der Kirche bekommen.

    Es wäre mal interessant zu wissen, wie hoch der Propagandaetat im 3. Reich war und in welcher Relation der heutige dazu ist. Gab es dazu schon eine Studie?

  6. So geht übrigens »unsereDemokratie«:

    »400 Milliarden für #Waffen und Kriegsvorbereitung sind einfach nur krank. Das wäre das größte Aufrüstungspaket der bundesdeutschen Geschichte. Dass #Union, #SPD und #Grüne, die bei der Bundestagswahl gemeinsam nur noch von rund 44 Prozent der Wahlberechtigten gewählt wurden, dafür auf den letzten Metern noch einmal ihre Zweidrittelmehrheit aus der alten Legislatur nutzen wollen, ist ein Affront gegen die Demokratie. Es ist außerdem Wahlbetrug auf offener Bühne, denn keine der Parteien hat vor der Wahl angekündigt, 400 Milliarden Euro fürs Militär ausgeben zu wollen. Ja, wir brauchen eine Reform der #Schuldenbremse. Die Infrastruktur unseres Land ist vielerorts marode, das ist nicht aus dem laufenden Haushalt finanzierbar. Aber dass jetzt milliardenschwere #Kriegskredite unter dem Deckmantel einer Reform der Schuldenbremse beschlossen werden sollen, ist eine Schande.«

  7. Stellt sich die Frage ob es sich immer um Andersdenkende handelt. Die Idenditätspolitik weist klare Züge rechtsextremer Denkstrukturen auf, allen voran der Feminismus, aber auch der völkische Hass der Anti-Deutschen, oder das rassistische Getue um den »guten« Farbigen.
    Da kämpfen zwei Konfessionen derselben Pseudoreligion miteinander.
    »Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.«

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