Immer wenn man denkt, die Idiocracy hat ihren Höhepunkt längst erreicht, kommen die Altmedien mit ihren »News«. Beispielsweise diese hier: »Ermittlungen gegen jugendlichen Besitzer: 16-jähriges Mädchen in Köln von Roboter sexuell belästigt.« Gibt es dafür schon einen Gesetzesentwurf gegen sexuelle Robotergewalt in der Schublade?
Damit ich nicht falsch verstanden werde: ich lehne selbstverständlich jede Form sexualisierter Robotergewalt rigoros ab! Den Metallmonstern muss die volle Härte des Gesetzes treffen! Was man nicht alles titeln muss, um noch den kläglichen Rest an Aufmerksamkeit, Klickrate und Reichweite zu erhaschen. Nicht wahr, liebe Journalisten?


Der überwiegende Teil sozialer Interaktionen besteht darin, sich gegenseitig zu bestätigen. Sich in Sicherheit zu wiegen. Die eigenen Unsicherheiten zu kompensieren. Dazugehören und geliebt werden zu wollen. Die rhetorischen und subtilen Vehikel dafür sind Humor, Empörung und Lästerei.
Seit einiger Zeit entdecke ich immer häufiger Artikel und Beiträge, in denen weibliche Personen in der Öffentlichkeit über Liebe, Beziehungen, Sex oder Dating reden und schreiben. Häufig mit einem süffisanten Unterton, der in aller Regel lautet, dass die Männer an allem schuld sind und das die Welt für die Frauen so ungerecht sei.

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In den alternativen und freien Medien existiert eine regelrechte Bildungsromantik. Es werden Elfenbeinturm-Experten und selbsternannte Kinderversteher (Buchautoren, Dozenten, Wissenschaftler, Bildungsexperten etc.) eingeladen und interviewt, die häufig eine bestimmte pädagogische Maßnahme, eine vermeintlich kreative Methode oder Didaktik, als zielführende Allheilmaßnahme aus der Bildungsmisere anpreisen. Wenn das alles mal so einfach wäre.